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Wie werde ich wohl...

Täglich umgeben von alten und kranken Menschen frage ich mich, wie ich wohl werde, wenn ich in die Jahre gekommen bin. Dabei denke ich nicht an mein Rentnerdasein, sondern wie wird mein Leben in ein paar Jahren aussehen? Werde ich dann, erblich bedingt, arbeitslos Zuhause sitzen und täglich ein paar Flaschen Bier und ab und zu ein paar Likörchen als normal ansehen? Werde ich meinen ach so geliebten Mann anschreien, weil er irgendwas nicht so macht, wie ich es gemacht hätte? Werde ich mich darüber aufregen, dass er nicht mit mir redet und ihm beim Wortwechsel bitten endlich den Mund zu halten? Werde ich mein eigentlich nutzloses und kleines Leben als perfekt ansehen, um mich nicht mal 5 Minuten später bei einem der sonst langweiligen Telefonate zu beschweren? Beschweren kann man sich ja über viel, wenn man den ganzen Tag Zeit hat sich irgendwas aus den Fingern zu saugen. Schön wäre nur, wenn einem dann unter Einfluss des Alkohols nicht die Fantasie einen Streich spielt…
2.2.10 15:28


Von unterschiedlichem Wert

Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille. Es gibt Menschen die ihr Leben zu schätzen wissen und daran festhalten (wollen). Es gibt aber auch Menschen die ihr Leben wegwerfen, als sei es eine Mehrwegflasche, für die man noch ein paar Cent bekommt. Wie soll man einem Menschen gegenübertreten, der bereits mit Anfang 20 zwei Entziehungskuren hinter sich hat und in den nächsten Tagen seine dritte beginnen wird. Und wie soll man mit ihm über die Zukunft reden, wenn man weiß, dass er wieder rückfällig werden wird. Das er sich seine eh schon ruinierten Organe komplett zerschießen und nach dem dritten Rückfall vermutlich sterben wird. Mit Anfang 20…

1.2.10 18:18


Und er ist eingeschlafen

Immer wieder hört man von Menschen, die durch einen letzten Willen scheinbar endlos am Leben bleiben und sich daran festhalten,wie ein Tier das seine Beute festkrallt.

Was ist aber mit Menschen, die nichts mehr haben? Woran halten sie sich fest?? Woher kommt der grenzenlose Wunsch nach Leben, sofern man das "Dasein" noch als Leben bezeichnen kann.

Aber was ist eigentlich trauriger: Die Vorstellung,dass dieser jemand niemanden und nichts hat,woran er sich festhalten könnte, oder die Vorstellung, dass es niemanden und nichts interessieren würde, wenn er doch loslässt? (Ausgenommen med. Institute die noch ein paar Kröten verdienen)

Ich habe mich dazu entschlossen diesen Drang auf Dasein hoch zu achten und mir ein wenig Energie davon zu nehmen.

Vor der Einsamkeit hingegen habe ich etwas Angst. Was ist,wenn ich in nichtmal 30 Jahren in einem Bett liege, meinen Namen und meinen Geburtstag kenne, aber der Rest um mich herum keinen Sinn mehr ergibt? Wenn ich mein Bedürfnis menschlicher Nähe nur heraus schreien kann. Wenn man mich f
üttern muss und hofft, dass ich doch endlich in Ruhe einschlafe...
1.2.10 16:23





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