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Und er ist eingeschlafen

Immer wieder hört man von Menschen, die durch einen letzten Willen scheinbar endlos am Leben bleiben und sich daran festhalten,wie ein Tier das seine Beute festkrallt.

Was ist aber mit Menschen, die nichts mehr haben? Woran halten sie sich fest?? Woher kommt der grenzenlose Wunsch nach Leben, sofern man das "Dasein" noch als Leben bezeichnen kann.

Aber was ist eigentlich trauriger: Die Vorstellung,dass dieser jemand niemanden und nichts hat,woran er sich festhalten könnte, oder die Vorstellung, dass es niemanden und nichts interessieren würde, wenn er doch loslässt? (Ausgenommen med. Institute die noch ein paar Kröten verdienen)

Ich habe mich dazu entschlossen diesen Drang auf Dasein hoch zu achten und mir ein wenig Energie davon zu nehmen.

Vor der Einsamkeit hingegen habe ich etwas Angst. Was ist,wenn ich in nichtmal 30 Jahren in einem Bett liege, meinen Namen und meinen Geburtstag kenne, aber der Rest um mich herum keinen Sinn mehr ergibt? Wenn ich mein Bedürfnis menschlicher Nähe nur heraus schreien kann. Wenn man mich f
üttern muss und hofft, dass ich doch endlich in Ruhe einschlafe...
1.2.10 16:23
 


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